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Konzeption der Hector-Kinderakademien

Zielsetzung

Ziel der Hector-Kinderakademie ist es, eine ganzheitliche Förderung bei den Kindern zu erreichen. Diese soll durch einen Einstieg in neue Gebiete und die Vertiefung bereits vorhandener Wissensgebiete sowie die Entdeckung und den Ausbau persönlicher Begabungsschwerpunkte erreicht werden. Außerdem sollen die Kinder zu selbstständigem und entdeckendem Arbeiten angeregt und ihre Sozialkompetenz gefördert werden. Die Hector-Kinderakademie weitet in ihrem Einzugsbereich die Begabtenförderung für Grundschulkinder und mittelfristig auch für Kindergartenkinder aus.

Dazu bietet sie, vorwiegend im halbjährlichen Rhythmus, (nach einer einjährigen Versuchsphase) ab dem zweiten Jahr mindestens 20 Kurse und Workshops an, die von internen sowie externen Lehrkräften (Lehrbeauftragte, die nicht im Grund- und Hauptschuldienst sind) gehalten werden.
Weitere Ziele sind es, soziale und intellektuelle Herausforderungen zu schaffen, begabte Kinder miteinander in Kontakt zu bringen, sowie deren Interessen und Kenntnisse zu vertiefen. Es soll dabei auf Kontinuität bezüglich Kursangebot und Kursteilnehmer geachtet werden.

Die Angebote der Hector-Kinderakademie richten sich deshalb an alle besonders befähigten, interessierten, motivierten und kreativen Grundschulkinder im Einzugsbereich [des zuständigen Schulamts]. Damit strebt die Hector-Kinderakademie im Sinne der Chancengerechtigkeit an, Enrichment-Angebote für bis zu 10 % der Kinder eines Jahrgangs zu ermöglichen.
Bis auf die jeweils anfallenden Materialkosten ist die Teilnahme kostenlos.

Kursangebote

Die Hector-Kinderakademie deckt mit ihren Kursangeboten und Workshops ein breites und vielfältiges Spektrum ab, um den unterschiedlichen Begabungen der Kinder gerecht werden zu können.
Die Angebote finden [nachmittags oder an Wochenenden, also] außerhalb der regulären Schulzeit bzw. der Kindergartenzeiten, statt. Die Kurse und Workshops aus den verschiedensten Bereichen (wie zum Beispiel Technik, Musik, Naturwissenschaft, Sprachen, Geschichte, Informatik usw.) gehen inhaltlich und vom Anspruch weit über den normalen Unterrichtsstoff hinaus. Diese Kurse werden von Lehrer/innen im Rahmen ihres Deputates [interne Lehrkräfte], aber auch von Eltern, Dozenten und Studenten usw. [externe Lehrkräfte] angeboten. Pro Kurs nehmen in der Regel sechs bis zehn Kinder teil, die aus den Grundschulen und mittelfristig aus den Kindergärten der Region kommen.
Eine Kooperation mit regionalen Anbietern [Musikschule, Volkshochschule, Jugend­kunstschule, Theater, Museen, usw.] wird angestrebt.

Anmeldung

Die Grundschulkinder werden von ihren Klassenlehrer/innen und mittelfristig auch die Kindergartenkinder von den Erzieher/innen - nicht von den Eltern -, aber mit der Zu­stimmung der Eltern angemeldet. Die Anmeldung der Grundschulkinder erfolgt in der Regel über die Homepage des zuständigen Schulamtes. Zur Evaluation der Effektivität der Hector-Kinderakademien kann in Absprache mit der wissenschaftlichen Begleitung zudem in ausgewählten Einzugsbereichen auch ein alternatives Verfahren gewählt werden.

Eine dem Anmeldeformular beiliegende Liste mit den wichtigsten Merkmalen besonders begabter bzw. motivierter Kinder wird als Hilfe bei der Auswahl der Kinder beigefügt.
Ein Begabungstest ist in der Regel nicht erforderlich.
Ein Anspruch auf Aufnahme in die Hector-Kinderakademie besteht nicht.

Mit der Anmeldung des Kindes an den Hector-Kinderakademien erklären die Eltern gleichzeitig auch ihre Bereitschaft, die wissenschaftliche Begleitung zu unterstützen.

Evaluation

Die Hector-Kinderakademie wird jährlich bis zum 30.11. eines jeden Jahres evaluiert. Art und Umfang der Evaluation wird von der wissenschaftliche Begleitung festgelegt.

"Auszug aus den Vergaberichtlinien für eine Hector-Kinderakademie"